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Foto © Udo Hennenhöfer :: Ruhrfoto
Etwas ruhraufwärts (also östlich) von Witten (und dem Muttental) gelegen und unterhalb des Hohensteins, auch vom Bergerdenkmal aus gut sichtbar, befindet sich der Ruhrviadukt für die zweigleisige Eisenbahnstrecke Witten HBf - Wengern Ost. Die Brücke mit einer Länge von 800 Metern überspannt in 20 Bögen das Ruhrtal und wurde von 1913 bis 1916 erbaut. Die für die zur Anbindung an die auf der linken Ruhrseite verlaufende Strecke viel zu große Höhe erklärt sich daraus, daß die Brücke für die (seit 1980 nicht mehr existente) Strecke nach Schwelm konzipiert wurde. In den letzten Kriegstagen 1945 drohte die Sprengung der Brücke durch die geschlagene Wehrmacht, um den nachstoßenden allierten Truppen den Vormarsch zu erschweren. Eisenbahner konnten dies verhindern, indem sie von beiden Seiten aus zwei Lokomotiven in Fahrt setzten, dann sprangen die Lokführer ab und brachten so mitten auf der Brücke die führerlosen Lokomotiven zur Kollision. Die Lokomotiven entgleisten, verkeilten sich ineinander und blockierten so wirksam den Viadukt.
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